Das war unser Ferienworkshop ,,Fear me not! Keine Angst vor der Angst”

Vom 22. bis 29. Juli 2026 fand in Dresden das Projekt „Fear me not! Keine Angst vor der Angst“ statt – ein kostenloses Workshop-Angebot für Jugendliche, das Hip-Hop-Kultur, Street-Art und Breaking mit persönlicher Reflexion verbindet. Ziel war es, einen kreativen Zugang zu Ängsten, Wut und sozialen Herausforderungen zu schaffen und zu zeigen, wie aus persönlichen Erfahrungen künstlerische Stärke und Emanzipation entstehen können.geh8+1

Im ersten Teil (22.–24. Juli) entwickelten die Teilnehmenden eigene Bandkonzepte, Albumtitel, Logos und Cover – inspiriert von Street-Art-Techniken wie Stencil, Paste-Up, Collage und Objektkunst. Zu Beginn wurden Albumcover analysiert, um Bildsprache, Schrift, Farbe und Wiedererkennbarkeit zu verstehen. In kurzen Zeichenübungen setzten sich die Jugendlichen mit eigenen Angst- und Wuterfahrungen, peinlichen Momenten und Veränderungswünschen auseinander. Daraus entstanden individuelle Gestaltungsideen, die schrittweise umgesetzt wurden. Ein einfarbiges Bandlogo und der Albumtitel wurden als Stencil entworfen und auf Beutel gedruckt. Am dritten Tag wurden die Cover-Ideen in eine Plakatserie übertragen – mit Fokus auf Fernlesbarkeit und klaren visuellen Bezug zur Musik. Abschließend wurden die Arbeiten präsentiert und gemeinsam besprochen – mit Raum für Feedback, Lernerfahrungen und Verbesserungsideen.geh8+1

Der anschließende Breaking-Workshop (27.–29. Juli) richtete sich ausschließlich an FLINTA*-Personen und bot einen Safe Space für tänzerische Praxis und Austausch. Nach gemeinsamem Aufwärmen und Dehnen erlernten die Teilnehmenden grundlegende Breaking-Elemente wie Toprocks, Godowns, Footwork und Freezes. Die Übungen fanden sowohl allein als auch in der Gruppe statt, ergänzt durch Cypher-Konzepte, Improvisation und Elemente aus Contemporary Dance, Kontaktimprovisation sowie Präsenzübungen. Besonders wichtig waren regelmäßige Gesprächsrunden, in denen die Teilnehmenden über persönliche Herausforderungen, Ängste und Erfahrungen in der Hip-Hop-Kultur sprachen. So entstand Raum, Erlebtes zu verarbeiten, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsame Strategien für Training und Motivation zu entwickeln.rausgegangen+3

Alle geplanten Inhalte konnten umgesetzt werden. Die Teilnehmenden erweiterten ihre gestalterischen und tänzerischen Fähigkeiten und erhielten Raum, persönliche Themen kreativ auszudrücken. Besonders die Verbindung aus künstlerischer Praxis, Hip-Hop-Kultur, Reflexion und gemeinschaftlichem Arbeiten trug dazu bei, Selbstvertrauen, Eigeninitiative und Gruppenzusammenhalt zu stärken.