Wasserkränze

Multimediale Rauminstallation von Constanze Kresta, Leipzig

Constanze Kresta (laut): „Willkommen farbiger Donnerstag: 13.Februar 2020. Seltsame Dinge geschehen heute in der Stadt. Und weil viele dieser Dinge mich traurig machen, will ich ebenfalls etwas tun, etwas Schönes.

Ich denke Faschismus ist gestockter Tod, Berufung auf eine Künstlichkeit, die das Leben leugnet, Hierarchisierung der Dinge und Rechtfertigung von Ausbeutung, keine Menge ist jemals genug, er bedeutet Trennung, er verwandelt die Welt in austauschbare Bausteine, er ist Ausweitung der Kontrolle. Er steckt in meinem Alltag. Das Erste was ich heute also mache: Davon erzählen. Bist du noch da?

Eine schönere Welt ist möglich. Wir kennen sie alle, sie ist immer hier und wartet auf uns. Das Leben will sich durch uns bewegen, es will sich weiterentwickeln. Wir alle sind darin mit allem verbunden. Das zweite was ich also tun will: Ich berufe mich auf dieses Leben, auf das Weiche, auf das Subjektive, Situative, auf das Verbundene.„

Wasserkranz (leise): „Lalalala!“

 

Constanze Kresta hat in Hamburg studiert, lebt und arbeitet in Leipzig. In Zeichnungen, Klängen und Objekten arbeitet sie zu sozialen und ökologischen Fragen. Das Konzept zur Ausstellung entstand im Rahmen eines Arbeitsstipendiums.

Vernissage: 13.2.2020 19 Uhr, mit heißer Suppe und Glühwein
Austellungsdauer: 14. – 16.2.2020
Öffnungszeiten: 14:30 – 18 Uhr

Gefördert durch:
Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden sowie Kulturstiftung des Freistaates Sachsen