Die
Ausstellung präsentiert Arbeiten von:
Woorim CHU, Hyunmo KOO, Dae-cheon LEE (Korea)
Saeed Foroghi (Iran)
Mineki Murata, Michiko Nakatani (Japan)
Die Zeit ist ein Fluss.
Wir schweben in der Zeit.
Woher kommen wir?
Wohin gehen wir?
Wo sind wir jetzt?
Alle sind Fremde in der Zeit.
Kunst gibt uns keine Antworten, sondern stellt nur Fragen.
Zu den Künstlern
Im dritten Teil »Osten« der Ausstellungsreihe Fadenkreuz
werden sechs ausländische Künstler vorgestellt, die –
von Dresden aus gesehen – aus dem Osten stammen und teilweise
hier leben oder gelebt haben.
Im Rahmen der Ausstellung werden mit dem Iran, Südkorea und
Japan drei Nationalitäten zusammengeführt, die - aus zunächst
sehr unterschiedlich geprägten Religions- und Kulturkreisen
kommend – in der Fremde doch erkennen, dass sie verschüttete
Gemeinsamkeiten haben. Die Künstler zeigen in der Ateliergemeinschaft
geh8 aktuelle Positionen ihrer Arbeit zwischen Vergangenheit und
Zukunft.
Mineki
Murata,
zeigt bei der Eröffnung eine Körper-Performance. Wichtiger
Bestandteil seiner Performances sind die Spuren des verwendeten
Materials und von die eigenen Körperflüssigkeiten: Blut
oder Schweiß und Tränen. Das Geschehen ist für ihn
eine Zeichnung, in der er einen Ausdruck sucht für die „vielen
Worte, die sich in meinem Inneren angesammelt haben“.
| 1978 |
in Gunma,
Japan geboren |
| 2005 |
Tama Art University
absolviert |
| 10.2006 |
Artist in Residence
im BankART Studio NYK in Yokohama |
| 2007 |
Stipendium 7.Stock,
Dresden |
| 2008 |
Artist in Residence
in Taipei |
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| 2008 |
„Murata Gymnastic“
in Taipei Artist Village |
| 2007 |
„ART@AGNES“
ein Fest mit 40 japanischen Galerien in Kagurazaka |
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Agunes Hotel, Tokio |
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„off-ise“
in Shinsagara Building,Tokio |
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„No-comment“,
7. Stock, Dresden |
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Grünland, Dresden:
Gemeinschaftsausstellung mit Michiko Nakatani und Daniela Hofer |
| 2005 |
Einzelausstellung
in der Gallery Zamamotogendai, Tokio |
| 2003 |
Einzelausstellung
in der ART LABOLATORY R3, Gunma, Japan |
Woorim
Chu,
plant zur Eröffnung eine besondere Aktion: Sie lädt alle
Interessierten in ihre Wohnung ein, wo die Besucher hunderte Kerzen
vorfinden werden. Die Besucher sind angehalten, diese Kerzen zu
Woorim Chus Installationsraum in der Ateliergemeinschaft geh8 zu
tragen, wo ihre Performance stattfindet.
Für Chu ist das Werk unmittelbarer Ausdruck ihrer inneren Bilder.
Als Malerin sucht sie nach einer Möglichkeit, einen Raum voller
persönlicher Erinnerungen und Erlebnisse herzustellen, der
Grenzen überwindet! Der innere Raum wird zum Bild, zum Objekt,
zum äußeren Raum.
| 1984 |
in Seoul,
Südkorea geboren |
| seit 2007 |
Studium der Malerei
an der HfBK Dresden |
Saeed
Foroghi,
erkundet in seinen fotorealistischen Installationen die Grenzen
zwischen Wahrheit und Nichtwahrheit - Illusion und Wirklichkeit.
Die Kombination von Techniken, die er bei seinen Installationen
verwendet, widmet sich ganz bewusst der Frage, wie stark Menschen
in einer von Werbung und Medien beeinflussten Gesellschaft konstruierte
Illusionen als Hilfsmittel auf der Suche nach dem Glück dankbar
akzeptieren.
| 1977 |
in Kermann,
Iran geboren |
| 1996–2003 |
Studium der Architektur
an der
Iran Universität für Wissenschaft und Technologie
in Teheran
Lehrgang für Zeichnung und Malerei bei Herrn Ahmad Vakili
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| seit 2005 |
Studium an der HfBK
Dresden |
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| 2007 |
Gemeinschaftsausstellung
im Heizkraftwerk, Dresden |
| 2001 |
Foto-Gemeinschaftsausstellung
in der Iran-Universität |
| 2000 |
Einzelausstellung
in der Iran-Universität für Wissenschaft und Technologie |
Dae-Cheon
Lee
Dae-Cheon Lee’s Malerei basiert auf kurzen, mythologischen
Geschichten aus aller Welt. Sein Interesse für Naturmystik
und das Verhältnis zwischen Natur und Mensch spielt dabei eine
große Rolle.
| 1976 |
in Ulijin,
Südkorea geboren |
| 2005 |
Studium Malerei
und Grafik an der HfBK Dresden bei Professor Adamski |
Hyunmo
Koo
zeigt eine räumliche Medien-Installation. Dabei geht es um
die Schwierigkeit zwischen tatsächlichem Geschehen und hergestellter
Realität zu unterscheiden. Das Publikum wird in seiner Installation
mit einer vielfältigen, endlosen, Verwirrung stiftenden Veränderung
konfrontiert.
| 1974 |
in Seoul,
Korea geboren |
| 1993-1994 |
Studium Kunst/Malerei
an der Seoul National University of Technology |
| 1994-2001 |
Studium von Fine
Art/Ceramic Sculpture an der Hong-Ik University in Seoul |
| 1995-1997 |
Militärdienst |
| 2006 |
Studium der Bildhauerei
an der HfBK Dresden |
| 2008 |
Diplom an der HfBK
Dresden |
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| 2006 |
„Wir sind
in Dresden“, Goethe-Institut, Dresden |
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„Dual, Dresden |
| 2002 |
„Cube-Natur“
Cité Internationale des Arts, Paris |
| 2001 |
„Daily“
Ye-Jang Building, Seoul |
Michiko
Nakatani
Michiko Nakatani’s poetisch-naive Objekte
sind zwischen zwei- und dreidimensionaler Welt angesiedelt. Ihre
Motive sind oft Tiere, die als Beobachter in der Tiefe menschlicher
Emotionen schwimmen.
| 1981 |
in Tokio,
Japan geboren |
| 2000–2005 |
Studium der Bildhauerei
an der Tama Art University in Tokio, Japan |
| seit 2007 |
Studium der Bildhauerei
bei Prof. Martin Honert an der HfBK Dresden |
| 2008 |
„Mensch und
Tier“, mit Paola Alborghetti, geh8 Ateliergemeinschaft,
Dresden |
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„Globalgeneration“,
Gruppenausstellung, Freiburg/Brsg. |
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Gemeinschaftsausstellung
mit Franca Bartholomäi, Delikatessenhaus, Leipzig |
| 2007 |
„Achtung Kunst!!“
– Gruppenausstellung im egapark, Erfurt |
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„SIGNALE“,
Gruppenausstellung zur Ostrale 2007, Dresden |
| 2005 |
„Über
eine Emotion“ Einzelausstellung in der Gallery.B.Tokio
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| 2004 |
„White“
– Gruppenausstellung an der Tama Art University in Tokio |
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