GEH8

Kunstraum und Ateliers e.V. | Dresden

I-map-my-body Workshop

Unsere Körperlandkarte als Ausdruck der eigenen Geschichte

Das Malen der eigenen Körperlandkarte („Bodymap“) hilft Verbindungen zwischen den einzelnen Geschichten und Orten des eigenen Lebens zu entdecken. So entwickelt sich ein tieferes Verständnis für die eigene innere Kraft, die hilft gesund zu bleiben und positiv auf die Welt um uns auszustrahlen. In 7 eintägigen Workshops treten junge geflüchtete Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren in aktiven Kontakt untereinander, ohne Sprache als erstes Mittel wählen zu müssen. Am Ende des Workshops sehen die Teilnehmer das fertige Werk direkt vor Augen und lebensgroß – die eigene „Bodymap“ als Kunstwerk.

I-map-my-body Workshop

Die Teilnehmer malen ihre eigene Körperlandkarte als lebensgroßen farbigen Umriss mit  Hand- und Fußabdrücken und anderen neu gefundenen Symbolen, Bildern oder Farben. Jeder findet Bilder für die eigene Geschichte in begleitenden Imaginationen. Das Malen unserer eigenen Körperlandkarte hilft uns Verbindungen zwischen den einzelnen Geschichten und Orten unseres Lebens zu entdecken. So entwickelt sich ein tieferes Verständnis für die eigene innere Kraft, die uns hilft gesund zu bleiben und positiv auf die Welt um uns auszustrahlen.

 

Kunst als Ausdrucksform kann Sprache ersetzen oder spielerischen Zugang zu neuen Sprachen erschaffen

In 7 eintägigen Workshops treten junge geflüchtete Erwachsene in aktiven Kontakt zu anderen, ohne Sprache als erstes Mittel wählen zu müssen. Dabei wird die Erfahrung des Malens und Zeichnens mit Erfahrungen des Körpers durch Bewegung und Berührung verknüpft. Durch die gemeinsame Phantasiereise entdecken die Teilnehmer Zugänge zu ihren persönlichen Lebensgeschichten und denen der anderen Teilnehmer.
Neben dem Austausch steht die Körperarbeit im Fokus. Achtsamkeit mit dem eigenen Körper und Respekt vor den Grenzen des Anderen sind Themen, die hier spürbar und erfahrbar werden. Durch den Umgang mit künstlerischen Materialien wie Farben, Pinsel, Bleistifte werden neue kreative Wege eröffnet, um Schamgefühle zu überwinden und Geschlechterrollen zu hinterfragen.

Impressionen von den Workshops im April und Mai:

 

Der Ablauf

11:00 – 11:15 Uhr: Begrüßung, Vorstellung Bodymap Workshop
11:15 – 11:45 Uhr: sich kennen lernen mit Hilfe künstlerischer Ausdrucksform
11:45 – 12:30 Uhr: Körperimagination in 2-er Gruppen
12:30 – 13:30 Uhr: Hand und Fußabdrücke
13:30 – 14:30 Uhr: Mittagspause
14:30 – 15:30 Uhr: Körper mit Farbe füllen
15:30 – 16:15 Uhr: Lebenslinie – ein Symbol für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
16:15 – 17:00 Uhr: Präsentation, Blitzlicht

Der Workshop wird begleitet von der Künstlerin, einem Helfer und einem Übersetzer.
Verpflegungssnacks und alkoholfreie Getränke werden zur Verfügung gestellt. 

 

hier geht es zu den Workshop Terminen und zur Anmeldung

 

Die Abschlußpräsentation

Präsentation der Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung im Kunstraum der GEH8 Ende Oktober sowie einer Fotoausstellung im difo – Institut für Fortbildung, Dresden

 

Förderer

BBK – Bundesverband Bildender Künstler 

Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Kooperationspartner

 

 
 
 
 
Die Künstlerin

Als studierte Malerin vermischt Marleen Andreev Performance, Fotografie, Malerei und Installation spielerisch in ihren Werken und bringt damit ihre künstlerischen Arbeiten in immer wieder neue technisch-mediale Kreisläufe und den Betrachter in interaktive Situationen.

Stationen:

2016: Vorstandsmitglied des geh8 Kunstraum und Ateliers e.V.
2015: Atelierstipendium „a room that…“ , Migration and Transition, Spinnerei Leipzig
2011: Arbeitsaufenthalt in Bulgarien mit Einzelausstellung zur Deutschlandwoche
2012: Meisterschülerabschluss bei Prof. Ralf Kerbach, Hochschule für Bildende   Künste Dresden
2006: Diplom Bildende Kunst, Hochschule für Bildende Künste Dresden
2005: Auslandsstudium Accademia di Belle Arti di Brera, Milano/Italien